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Aufruf gegen Abschiebung von Roma in den Kosovo
Über 160 ErstunterzeichnerInnen, darunter ProfessorInnen und SozialwissenschaftlerInnen, sowie VertreterInnen von Verbänden und Netzwerken haben einem Aufruf gegen die Abschiebung von Roma in den Kosovo unterschrieben, darunter auch der Landesjugendring Baden-Württemberg.
Der Aufruf des landesweiten Netzwerkes rassismuskritische Migrationspädagogik fordert die Landesregierung in Baden-Württemberg auf, die Abschiebungen von Roma in den Kosovo aus historischen, grund- und menschenrechtlichen sowie pädagogischen Gründen endgültig zu stoppen und insbesondere für langzeitgeduldete Kinder und ihre Familien ein dauerhaftes Bleiberecht zu ermöglichen.
In den nächsten Jahren sollen in Folge des Kosovo-Rückübernahmeabkommens von April 2010 alleine in Baden-Württemberg über 1.000 langzeitgeduldete Roma, darunter viele Kinder in den Kosovo abgeschoben werden, bundesweit sind es über 10.000. Die Landesregierung hat im August 2011 diese Abschiebungen vorübergehend ausgesetzt. In den nächsten Wochen soll entschieden werden, ob wieder aus Baden-Württemberg abgeschoben wird.
"Aufgabe von PädagogInnen wie von Jugendverbänden ist es, Kinder und Jugendliche in ihrem Aufwachsen zu unterstützen. Es geht um einen guten Start ins Leben. Da ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns gegen Abschiebungen von Kindern und Jugendlichen engagieren", sagt dazu Reiner Baur, stellvertretender Vorsitzender des Landesjugendrings Baden-Württemberg, der zu den Erstunterzeichnern gehört.
Weitere Informationen unter www.aufruf-gegen-abschiebung.de
Kontakt:
Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik
c/o Andreas Foitzik
Hinterweilerstr. 51
72810 Gomaringen
info@aufruf-gegen-abschiebung.de
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Johannes Heinrich sagt Adieu
Seit 1983 gestaltete Johannes Heinrich das Engagement des Landesjugendrings für die Interessen von Kindern und Jugendlichen sowie deren Jugendverbände in Baden-Württemberg mit. Hier verabschiedet er sich nach drei Jahrzehnten als Geschäftsführer des Landesjugendrings von allen PartnerInnen der Jugendarbeit und Jugendpolitik.
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Ein Fotowettbewerb für Landtagsabgeordnete
Fotowettbewerbe gibt es einige, doch selten sind es PolitikerInnen, die sich daran beteiligen können. Das ändert sich in diesem Sommer!
Der Landesjugendring und seine Mitgliedsorganisationen schreiben einen Fotowettbewerb aus und laden gleichzeitig die Abgeordneten des Landtages von Baden-Württemberg auf ihre Freizeiten ein. Die PolitikerInnen werden dabei gebeten, ihre Einblicke, die sie beim Besuch der Freizeiten der Jugendarbeit sammeln, in Fotos festzuhalten und diese Bilder in den Wettbewerb einzureichen.
Eine Jury aus Jugendlichen wird die Fotos sichten, bewerten und die siegreichen Abgeordneten bei einer offiziellen Preisverleihung im Landtag am 10.10. 2012 küren.
Bereits zum vierten Mal laden die Jugendverbände in Baden-Württemberg in den Sommerferien Landtagsabgeordnete auf ihre Freizeiten und Zeltlager ein. An der Kampagne „Sommerfeeling oder Lagerkoller“ im Jahr 2010 nahm über ein Drittel der Abgeordneten des Landtages teil. Die Begegnungen der Kinder und Jugendlichen mit den PolitikerInnen waren dabei immer intensiv, eindrucksvoll und spannend.
Derzeit laufen die Planungen und die Suche nach einem treffenden Titel. Noch bis 3.2.2012 können Vorschläge für einen Titel auf der Facebookseite des Landesjugendrings unter www.facebook.com/ljrbw gepostet und gevotet werden.
Ansprechpartnerin für die Kampagne im Landesjugendring ist
Irene L. Bär
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Medienpolitik und Kampagnen
Landesjugendring Baden-Württemberg
baer@ljrbw.de
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Digitaler Briefkasten für Vorschläge zum Kindermedienland
Noch bis 31.01.2012 können alle, die sich beteiligen wollen auf der Seite www.kindermedienland-bw.de ihre Anregungen zur Weiterführung des Kindermedienlandes ab 2013 einreichen.
Unter dem Dach des Kindermedienlandes Baden-Württemberg gingen 2010 zehn Projekte zur Stärkung der Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an den Start. Die Projekte sind zeitlich befristet und laufen zum 31.12.2012 aus. Das Staatsministerium plant, dem Ministerrat im Sommer 2012 ein erstes Konzept zur Fortführung der Initiative vorzulegen. Dabei sollen bestehende Projekte des Kindemedienlandes evaluiert und daraufhin untersucht werden, ob sie ab 2013 flächendeckend in feste Unterstützungsstrukturen überführt werden können.
Bei den weiteren Überlegungen will das Staatsministerium den Erfahrungsschatz der BürgerInnen in die Debatte einbeziehen.
Dazu kann zum einen über folgende fünf Thesen abgestimmt werden:
These 1: „Medienpädagogische Fachkräfte“ und „Alltagscoaches“ sollen sich bei der Vermittlung von Medienkompetenz ergänzen
These 2: Medienbildung und -erziehung müssen bereits im Kindergarten oder Grundschule ansetzen
These 3: Die zielgerichtete Vermittlung von Medienkompetenz erfordert verbindliche Bildungsstandards an Kindergärten, Schulen und Hochschulen
These 4: Schulen als zentrale Bildungsorte sollten den Zugang zu neuen Medien eröffnen
These 5: Außerschulische Jugendarbeit soll Kindern und Jugendlichen ergänzende Zugangsmöglichkeiten beim Erwerb von Medienkompetenz bieten
These 6: Kindermedienland-bw.de soll als zentraler Anlaufpunkt für die Akteure und Einrichtungen in der Medienbildung etabliert werden
Weitere Ideen und Anregungen nimmt der digitale Briefkasten entgegen.
www.kindermedienland-bw.de
Das Staatsministerium hat angekündigt, das Ergebnis der Beteiligung öffentlich zu diskutieren und im Rahmen des Fortführungskonzeptes ab 2013 zu berücksichtigen.
Ansprechpartnerin beim Landesjugendring ist
Irene L. Bär
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Medienpolitik und Kampagnen
baer@ljrbw.de
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Preisanpassung für die JugendleiterInnencard (Juleica)
Nach 10 Jahren wird der Preis für eine Juleica erstmals angehoben. Es wurden alle Möglichkeiten der Kosteneinsparung geprüft. Hierdurch ist es gelungen, die Erhöhung möglichst gering zu halten.
Die Gebühr erhöht sich ab 1.4.2012 von 2,90 Euro auf 3,50 Euro.
Kontakt
Brigitte Gonser
Landeszentralstelle Juleica
Tel.: 0711/16447-15
E-Mail: juleica@ljrbw.de
BG
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Neuer Referent beim Landesjugendring Baden-Württemberg
Seit 16.01.2012 bin ich mit 60% als Referent für Finanzen und Rechtsfragen beim Landesjugendring aktiv und trete damit, zumindest thematisch, die Nachfolge von Johannes Heinrich an.
Mein Name ist Andreas Rosner, ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Stark geprägt bin ich von der evangelischen Jugendarbeit. Von 1990 bis 2002 war ich in der örtlichen Kirchengemeinde und im Evangelischen Jugendwerk Bezirk Bad Cannstatt (Heute Ev. Jugend Stuttgart) in der Kinder-, Jugend- und Verbandsarbeit aktiv. Von 2005 – 2007 studierte ich berufsbegleitend Sozialmanagement in Freiburg. Zuvor studierte ich von 1997-2002 Religions- und Sozialpädagogik in Ludwigsburg und bringe zusätzlich eine abgeschlossene Ausbildung zum Industriekaufmann (IHK) mit.
Mein beruflicher Weg führte mich zunächst nach Hüfingen zu einer heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, für die ich drei Jahre als Sozialpädagoge in einer stationären Wohngruppe tätig war. Im Anschluss daran arbeitete ich als im Sozialdienst und als leitender Angestellter in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Stuttgart. Zuletzt führte ich mein eigenes kleines Betreuungsbüro in Waldenbuch (gesetzliche Betreuungen und Verfahrenspflegschaften), welches ich im Nebenerwerb weiter betreiben werde. Aktuell befinde ich mich in der Einarbeitungsphase und hoffe die verbleibende Zeit in der Johannes Heinrich noch unmittelbar zur Verfügung steht, so intensiv wie möglich nutzen zu können. Ansonsten freue ich mich über viele Gespräche und Begegnungen und eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit.
Kontakt:
Landesjugendring Baden-Württemberg e.V.
Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart
Andreas Rosner
Referent für Finanzen und Rechtsfragen
Tel. 0711/16447- 30 (ab März -11)
Fax -77
rosner@ljrbw.de
www.ljrbw.de
AR
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Stellenausschreibung der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V.
Die Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V. sucht zum 01. April 2012
einen Bildungsreferenten / eine Bildungsreferentin im Bereich Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit (Stellenumfang 60% v.H.)
Die Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V. ist die Fort- und Weiterbildungseinrichtung für die verbandliche und die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg.
Der Tätigkeitsschwerpunkt der Stelle liegt auf der Planung, Organisation und Durchführung von Fortbildungsangeboten und Qualifizierungsprojekten für ehren- und hauptamtliche Fachkräfte der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit.
Wir suchen eine Kollegin oder einen Kollegen mit differenzierter Kenntnis in der Kinder- und Jugendarbeit. Praxiserfahrung in der verbandlichen Jugendarbeit ist gewünscht. Erfahrungen im Projektmanagement und in der Jugend- und Erwachsenenbildung sind ebenso Voraussetzungen wie der selbstverständliche und kreative Umgang mit Neuen Medien. Besondere Erfahrungen in den Themenfeldern Partizipation, Migration & Vielfalt und/oder Medienpädagogik sind von Vorteil.
Wir erwarten, neben einem Master/ Bachelor in Sozialer Arbeit bzw. einem Universitäts- oder Fachhochschulabschluss im Bereich Sozial- oder Diplompädagogik, selbständiges Arbeiten und Spaß an der Entwicklung bedarfsorientierter und impulsgebender Konzepte in der Fort- und Weiterbildung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Kinder- und Jugendarbeit.
Den PKW-Führerschein und die Bereitschaft, das eigene Auto für Dienstfahrten einzusetzen, setzen wir voraus.
Wir bieten eine Bezahlung nach TVL, flexible Bürozeiten, ein kollegiales Arbeitsumfeld und eine gute Infrastruktur.
Für nähere Auskünfte steht Ihnen die Geschäftsführerin Simone Liedtke zur Verfügung:
0711 896915 54, simone.liedtke@jugendakademie-bw.de.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte bis zum 06.02.2012 an:
Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V.
Simone Liedtke, Siemensstr.11, 70469 Stuttgart, www.jugendakademie-bw.de
BG
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Förderung von Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe
Das Landesjugendamt bezuschusst nach den Grundsätzen für die Förderung von Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe vom 10.10.2006 präventiv wirkende Maßnahmen der Jugendhilfe. Die Förderschwerpunkte 2012 sind:
- Inklusion für behinderte Kinder und Jugendliche
- Kinderarmut und Gesundheit sowie
- Partizipation von Kindern und Jugendlichen
Für Maßnahmen in diesen Bereichen werden ca. 60 Prozent der Fördermittel von insgesamt 270.000 Euro zur Verfügung stehen. Ca. 40 Prozent der Fördermittel können für Vorhaben außerhalb der Förderschwerpunkte eingesetzt werden.
Zum Verfahren ist zu beachten:
Die Förderung ist auf größere Vorhaben mit überregionaler Bedeutung beschränkt.
Es muss ein vom Landesjugendamt vorgegebenes Antragsformular verwendet werden.
Antragsschluss ist der 29.2.2012.
Die Förderdauer ist auf maximal drei Haushaltsjahre begrenzt.
Die maximale Fördersumme je Projektjahr beträgt 20.000 Euro.
Ausschreibung
Nähere Auskünfte zum Förderprogramm
Kommunalverband Jugend und Soziales/ Landesjugendamt
Ruth André
Tel. 0711/6375-443
E-Mail: Ruth.Andre@kvjs.de
ER
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Landesnetzwerk für Menschenrechte und Demokratieentwicklung
Mit Bestürzung und Unverständnis haben wir zur Kenntnis genommen, dass eine rechtsterroristische Gruppe jahrelang unbehelligt eine Mord-, Anschlags- und Banküberfallsserie in Deutschland verüben konnte. Zwischen 2000 und 2006 wurden in Nürnberg, Hamburg, München, Rostock, Dortmund und Kassel neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Darüber hinaus verübte die Gruppe den Mordanschlag auf eine Polizistin und einen Polizisten in Heilbronn im April 2007, bei dem die
Beamtin ums Leben kam.
Wir trauern um die Verletzten und Ermordeten. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, die im Fall der rassistisch motivierten Morde außerdem jahrelang damit leben mussten, dass über kriminelle Machenschaften der Getöteten als Tathintergrund spekuliert wurde.
Wir setzen uns dafür ein, dass jede Frau und jeder Mann, jedes Mädchen und jeder Junge in Deutschland respektvoll behandelt wird. Wir stehen auf der Seite der Opfer rechter Gewalt und rassistischer Anfeindungen. Der jetzt öffentlich bekannt gewordene Rechtsterrorismus zeigt einmal mehr die ideologisch fundierte Gewaltorientierung der extremen Rechten an. Er verdeutlicht uns einmal mehr die Notwendigkeit der Arbeit gegen menschenverachtende, rechtsextreme und rechtspopulistische Einstellungen.
Als Antwort auf diese Taten wollen wir unser Engagement intensivieren. Wir bejahen nachdrücklich die Realität von gesellschaftlicher Vielfalt und Migration, von unveräußerlichen Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit.
Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg
Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg
Albbündnis für Menschenrechte - gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auf der Schwäbischen Alb
Diakonisches Werk Württemberg - Abteilung Kinder, Jugend und Familie
DGB Jugend Baden-Württemberg
DIDF-Jugend BW e.V.
Fachstelle Rechtsextremismus Rems-Murr-Kreis
Fanprojekt Mannheim-Ludwigshafen
Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg
Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
Gegen Vergessen für Demokratie e.V. AG Baden-Württemberg Gemeindetag Baden-Württemberg
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.
Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs
Jugendstiftung Baden-Württemberg
Kolping Bildungswerk Württemberg: Landeskoordinierung Schule ohne Rassismus– Schule mit Courage
Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden- Württemberg
kompetent vor Ort - Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus
Viktoria Darkashly, Kontaktbüro Prävention, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V.
Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung (LAGO) Baden- Württemberg
Landesjugendring Baden-Württemberg
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Landjugend Württemberg-Baden
Landkreistag Baden- Württemberg
lernort gedenkstätte, stjg Stuttgart
Ministerium für Integration
Netzwerk für Demokratie und Courage Baden-Württemberg
Popbüro Region Stuttgart
Prof. Dr. Kurt Möller (Hochschule Esslingen)
VfB Anhängerverband/VfB Stuttgart 1893 e.V. - Fanbetreuung
BG
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Kassensturz - Finanzierung der Jugendarbeit
Um Geld geht es in der neuen Ausgabe unseres jugendpolitischen Magazins kontur.
Wir suchen Antworten unter anderem auf diese Fragen:
- Wie viel Geld fließt in die Jugendarbeit in Baden-Württemberg?
- Wie wirkt sich der Demographische Wandel auf die Finanzierung der Jugendarbeit aus?
- Wie finanzieren sich Jugendverbände?
- Was sind Argumente für und gegen die Projektförderung?
- Was ist innovativ genug um ein Projekt zu sein?
- Wo gibt es Tipps für Projektanträge?
- Lösen alternative Möglichkeiten wie Stiftungen und Fundraising die Finanzprobleme der Jugendverbände?
- Wem ist es beispielsweise schon gelungen zusätzliche Mittel aufzutun?
Die neue kontur gibt es unter www.ljrbw.de/kontur zum Download oder in der Druckversion kostenlos bei der Geschäftsstelle unter info@ljrbw.de
Bei größeren Mengen stellen wir die Portokosten in Rechnung.
Kontakt:
Landesjugendring Baden-Württemberg
Irene L. Bär
Chefredaktion kontur
baer@ljrbw.de
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Beteiligung über das Internet?
Am Mittwoch, den 14.12.2011 von 17:30 bis 20:30 Uhr findet im Haus der Jugend in Reutlingen der letzte Medienmittwoch in diesem Jahr statt.
Als Referentin und Diskussionpartnerin eingeladen haben wir Dr. Brigitte Reiser, Beraterin für Nonprofits, begeisterte Bloggerin und Web-Profi. Ihr Anliegen ist es, gemeinnützigen Organistationen die Chancen für Beteiligung, Engagement und Vernetzung über das Internet zu zeigen. Sie ist Mitorganisatorin der Social Bar Stuttgart und Initiatorin der Non-Profit-Blogparade - beides Anstöße zu Austausch und Weiterentwicklung von gemeinnützigen Organisationen und ihren Aktivitäten. Die Öffnung auf die Gesellschaft hin, unter anderem mit dem Instrument des Internets, wird für Verbände zur Überlebensfrage, so ihre These.
Welche Beteiligungschancen das Internet dazu bereit hält und welche Herausforderungen dadurch auf gemeinnützige Organisationen zu kommen, um diese Fragen geht es beim letzten Medienmittwoch im Jahr 2011.
BürgerInnen online einbinden – Chancen des Internets für gemeinnützige Organisationen
Referentin: Dr. Brigitte Reiser, Beratung für Nonprofits, www.nonprofits-online.de
Partner: Stadtjugendring Reutlingen
Ort: Haus der Jugend, Museumsstr. 7, 72764 Reutlingen
Die Veranstaltung richtet sich an hauptberufliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Jugendarbeit.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Bitte anmelden bei Lutz Adam, Stadtjugendring Reutlingen
info@sjr-rt.de
Weitere Infos bei:
Landesjugendring Baden-Württemberg
Irene L. Bär, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Medienpolitik und Kampagnen
baer@ljrbw.de
www.medienmittwoch.ljrbw.de
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Wandkalender 2012 erschienen
Alle wichtigen Termine auf einen Blick, samt Schulferien, Gedenktagen und den wichtigsten religiösen Feiertagen und dazu noch genug Platz für eigene Eintragungen - es gibt ihn auch für 2012 wieder, den Wandkalender des Landesjugendrings.
Auf der Rückseite findet sich die bunte Landkarte der 46 Projekte des Programms "Wir sind dabei - Integration durch soziales Engagement" der Baden-Württemberg Stiftung, das der Landesjugendring durchführt.
Bestellungen bitte an den Landesjugendring Baden-Württemberg unter info@ljrbw.de.
Der Kalender ist kostenlos, größere Mengen werden unfrei verschickt.
Infos zum Programm "Wir sind dabei":
Landesjugendring Baden-Württemberg
Bistra Ivanova, Projektreferentin
ivanova@ljrbw.de
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Stellenausschreibung des Landesjugendrings Baden-Württemberg e.V.
Der Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. ist der Zusammenschluss von 29 landesweiten Jugendverbänden in Baden-Württemberg. Zu seinen Aufgaben zählt die jugendpolitische Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche und für seine Mitgliedsorganisationen. Daneben bietet er Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote sowie Serviceleistungen.
Der Landesjugendring Baden-Württemberg sucht zum 1.3.2012 eine/-n
BildungsreferentIn in Teilzeit (50% unbefristet, 30% befristet bis 31.12.2014)
Aufgaben:
• Zuarbeit zu Gremien des Landesjugendrings
• Konzeption und Betreuung von Projekten und Veranstaltungen im Bereich außerschulischer Jugendbildung sowie Unterstützung der Mitgliedsorganisationen
• Konzeptionelle und organisatorische Unterstützung der Fachbereiche Ehrenamt und kommunale Jugendringe
• Konzeption und Begleitung von Projekten und Veranstaltungen im Bereich der „Kooperation von Jugendarbeit und Schule“
• Webauftritt, Publikationen und Vorträge
Wir erwarten:
• Abgeschlossenes Studium aus dem Bereich der Erziehungswissenschaften
bzw. Sozialen Arbeit
• Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Jugendarbeit und Jugendpolitik
• Aufgeschlossenheit, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit
• hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Verlässlichkeit
• ausgeprägte Fähigkeit zu konzeptionellem und planerischem Vorgehen
• Bereitschaft zur Arbeit an Wochenenden und Abenden
Wir bieten:
• abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit einem hohen Maß an Eigenverantwortlichkeit und Eigengestaltung
• aufgeschlossenes Team mit guter Arbeitsatmosphäre
• Vergütung in Anlehnung an den TV-L
Interesse?
InteressentInnen schicken ein Anschreiben sowie Bewerbungsunterlagen bis spätestens 12.1.2012 postalisch an:
Landesjugendring Baden-Württemberg e.V., z.Hd. Isabel Hoever,
Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an Jürgen Dorn unter dorn@ljrbw.de oder 0711/16447-12.
ER
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Ohne Investition in Jugendverbände wuchert der Rechtsextremismus
Die Jugendverbandsarbeit in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist in einer schwierigen Lage. Der Hauptausschuss des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) beschäftigte sich am Donnerstag in Berlin intensiv mit den vielfältigen Problemen in diesen Bundesländern. Besonders ernst nehmen die VertreterInnen der Jugendverbände und Jugendringe, dass zwischen wachsendem Rechtsextremismus und sinkender Förderung der Jugendverbände offensichtlich ein Zusammenhang besteht.
Rechtsextremisten werden dort stärker, wo Jugendverbände ihre Arbeit kaum aufrecht erhalten können, beispielsweise weil die Förderung und die politische Unterstützung wegbricht. Das beobachten die betroffenen Landesjugendringe und die Verbände, die sich in den fünf Ländern engagieren. „Hier ist die Politik sehr fahrlässig, sie spielt Nazis und Rassisten in die Hände“, sagt Julia Böhnke, stellvertretende DBJR-Vorsitzende. Statt zivilgesellschaftliche und demokratische Strukturen aufzubauen und zu stärken, werde rechtsextremen Parteien und Gruppen das Feld überlassen. Das sorge gerade bei jungen und engagierten Menschen für Frust und Zweifel an der Demokratie.
Die Jugendverbände warnen sehr eindringlich vor dieser Entwicklung. Sie selbst versuchen nach Kräften, mit eigenen Mitteln vorhandene Strukturen zu stabilisieren oder aufzubauen. „Wenn die Politik die fünf Bundesländer im Osten nicht aufgeben will, muss sie langfristig und nachhaltig in Jugendverbände investieren“, sagt Gunnar Czimczik, stellvertretender DBJR-Vorsitzender. Der Hauptausschuss des DBJR fordert die Verantwortlichen in den Bundesländern auf, ausreichend Mittel für stabile Strukturen bereitzustellen, die das ehrenamtliche Engagement junger Menschen unterstützen und deren Einsatz für die Demokratie stärken.
Deutscher Bundesjugendring
Mühlendamm 3, 10178 Berlin
Deutschland
Tel.: 30/ 400 40 412
Fax: 30/ 400 40 422
E-Mail: info@dbjr.de
Internet: www.dbjr.de
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Freiwilligendienst beim BDKJ
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ruft gemeinsam mit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart dazu auf, sich jetzt schon für die Freiwilligendienste mit Start ab dem 1.9.2012 zu bewerben. Da im kommenden Jahr zwei Abiturjahrgänge gleichzeitig fertig werden, ist eine große Nachfrage an Freiwilligendiensten absehbar. BDKJ und Caritas empfehlen eine frühzeitige Bewerbung, da die Stellenauswahl zu Beginn des Vermittlungszeitraums am größten ist. Möglich sind Bewerbungen für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), den Bundesfreiwilligendienst (BFD) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Der BDKJ bietet derzeit insgesamt über 500 Plätze an.
Freiwilligendienste sind eine gute Möglichkeit für junge Menschen, sich in einem sozialen, kulturellen oder ökologischen Arbeitsfeld auszuprobieren. Sie werden in den Einsatzstellen von erfahrenen AnleiterInnen begleitet. Während einer einjährigen Dienstzeit bekommen sie fünf einwöchige Begleitseminare, in denen sie sich mit anderen Freiwilligen austauschen können. Für ihren Dienst erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld und Verpflegung. Manche Einsatzstellen bieten auch eine Unterkunft an.
Im Freiwilligen Sozialen Jahr engagieren sich die jungen Menschen zum Beispiel in Krankenhäusern und in Einrichtungen der Alten-, Behinderten-, oder Kinder- und Jugendhilfe sowie in kulturellen Einrichtungen. Die Wahl der Einsatzstelle erfolgt gemeinsam mit den Freiwilligen. Ein Vertrag wird erst nach einer Hospitation geschlossen.
Weitere Informationen: www.ich-will-fsj.de
Im Bundesfreiwilligendienst können ähnliche Tätigkeiten wahrgenommen werden wie beim FSJ oder FÖJ. Es gibt Unterschiede in der Art der pädagogischen Begleitung. Wichtig: Im Bundesfreiwilligendienst können auch Menschen, die älter als 27 Jahren sind, teilnehmen. Für diese werden individuelle Regelungen bezüglich Arbeitszeit und Begleitung vereinbart.
Weitere Informationen: www.ich-will-bfd.de
Im Freiwilligen Ökologischen Jahr bringen sich die Freiwilligen im politischen oder praktischen Natur- und Klimaschutz ein. In manchen Stellen liegt ein Schwerpunkt in umweltpädagogischen Tätigkeiten.
Weitere Informationen: www.ich-will-foej.de
Auf der Website gibt es neben Informationen auch die Möglichkeit zur Onlinebewerbung für die jeweiligen Dienste. Zeitnah findet dann ein persönliches Bewerbungsgespräch statt. Nach einer Hospitation kann bei gegenseitigem Einverständnis ein Vertrag zwischen den BewerberInnen, der Einsatzstelle und dem BDKJ geschlossen werden.
Informationen und Bewerbungen:
BDKJ Rottenburg-Stuttgart
Freiwilligendienste
Antoniusstraße 3, 73249 Wernau
Tel.: 07153/ 3001–175
info@bdkj-freiwilligendienste.de
www.bdkj-freiwilligendienste.de
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Sarrazins Thesen zu Muslimen auf dem Prüfstand - empirischer Gegenentwurf
Dr. Naika Foroutan wird ihre Veröffentlichung "Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand - ein empirischer Gegenentwurf zu Thilo Sarrazins Thesen zu Muslimen in Deutschland" vorstellen. Thilo Sarrazins Thesen wurden im vergangenen Jahr kontrovers diskutiert. Durch diese verdichtete Diskussion entstand in Teilen der Bevölkerung der Eindruck, dass eine Diskussion um die Themen "Integration und Migration" erstmalig in dieser Tiefe und in dieser Schärfe stattgefunden hätte. Dies stimmt allerdings nicht, denn es verging auch vorher kein Tag, an dem nicht über diese Themen debattiert wurde. Es hat sich eher die Qualität der Diskussion verändert und Begriffe wie die "Vererbbarkeit von sozio-kulturellen Merkmalen" sind in den Diskurs eingedrungen. Gleichzeitig wirbt Sarrazin mit der Objektivität einer wissenschaftlichen Herangehensweise. Doch stimmt dies wirklich? Basieren seine "Thesen" und Aussagen auf einer wissenschaftlichen Methode? Basieren sie auf wissenschaftlich relevanten Quellen zu diesem Thema?
Der Vortrag wird diesen Fragen nachgehen und stellt dafür zentrale wissenschaftliche Studienergebnisse von renommierten deutschen Instituten und Universitäten vor.
Der Fachvortrag ist eine Veranstaltung des "kompetent vor Ort - Beratungsnetzwerkes gegen Rechtsextremismus" gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Toleranz fördern – Kompetenz stärken".
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Für Rückfragen steht Sarah Kleinmann vom Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Baden-Württemberg zur Verfügung.
Kontakt
Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg e.V. (LAGO)
Siemensstraße 11, 70469 Stuttgart
Tel.: 0711/ 89 69 15 19
Fax: 0711/ 89 69 15 88
s.kleinmann@lago-bw.de
www.kompetentvorort.de
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MachMit!Award 2012 - ran ans Leben
Prämiert werden soziale Projekte in verschiedenen Bereichen. Ob Hilfeleistungen für ältere Menschen, Kinder, Jugendliche, Arme, Wohnungslose oder mit kreativen Sammelaktionen für verschiedene Projekte überall auf der Welt.
Die Projekte müssen in Baden-Württemberg stattfinden. Es ist egal, ob das Projekt schon länger läuft oder ob ein neues Projekt für den MachMit!Award ins Leben gerufen wurde.
Mitmachen kann jede Gruppe von mindestens fünf Personen, die sich in Baden-Württemberg engagiert. Ob innerhalb der Diakonie oder einem anderen Wohlfahrtsverband, in der Kirche, in der Schule, in einem Verein oder ganz selbst organisiert.
Der Award wird in zwei Altersklassen verliehen: für Jugendliche zwischen 13 und 17 und für junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren.
Zu gewinnen gibt es 2 x 2000 Euro.
Bewerbungsunterlagen können unter www.jugenddiakoniepreis.de heruntergeladen werden.
Verliehen wird der MachMit!Award 2012 von der Diakonie Baden-Württemberg, gemeinsam mit den Zieglerschen. Auch die Stiftung Diakonie Baden, die Stiftung Diakonie Württemberg und das Jugendradio bigFM unterstützen diesen Wettbewerb.
Einsendeschluss ist am 29.2.2012. Im Mai werden die Gewinner bekannt gegeben.
Kontakt und weitere Infos
Diakonisches Werk Württemberg
Jugenddiakoniepreis Baden-Württemberg
Heilbronner Straße 180, 70191 Stuttgart
Tel.: 0711/ 1656-349
E-Mail: info@jugenddiakoniepreis.de
www.jugenddiakoniepreis.de
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Ausbildung „milieusensible Jugendarbeit“ abgeschlossen
„Baden-Württemberg hat nun 17 MitarbeiterInnen der Jugendarbeit, die zusätzlich qualifiziert in milieusensibler Jugendarbeit sind“, freut sich Isabel Hoever, die Vorsitzende des Landesjugendrings Baden-Württemberg. Am Wochenende erhielten die TeilnehmerInnen der Weiterbildung „Milieusensible Jugendarbeit“ in Stuttgart ihr Zertifikat überreicht. Von September 2010 bis Dezember 2011 hatten sie zwölf Seminartage besucht, zehn Tage lang selbst Inhalte erarbeitet und zusätzlich ein Praxisprojekt in ihrem Verband oder ihrer Einrichtung durchgeführt. Bei der Abschlussveranstaltung nun am Wochenende hatten sie ihre Projekte präsentiert.
„In dieser Qualifikation wurden erstmals die aktuellen Forschungsergebnisse zu den Sinus-Milieus anwendungsorientiert für die PraktikerInnen herunter gebrochen und nutzbar gemacht“, hob Hoever hervor.
Bemerkenswert ist aus ihrer Sicht die Zusammensetzung der TeilnehmerInnen: „Solch ein breites Spektrum von MitarbeiterInnen aus der kommunalen, mobilen, offenen und verbandlichen Jugendarbeit bis hin zur Schulsozialarbeit trifft sich selten bei einer gemeinsamen Fortbildung. Von diesen Begegnungen profitieren alle!“, ist Hoever sicher. Die Sinus-Milieus gruppieren Menschen, die sich in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Sie sind das Ergebnis von 30 Jahren sozialwissenschaftlicher Forschung. „Die Sinus-Milieus liefern eine Landkarte für die Lebenswelten in Deutschland. Die Jugendmilieus zeigen einen Ausschnitt aus dieser Landkarte für die Lebenswelten der 14- bis 19-Jährigen. Landkarten dienen der ersten Orientierung, zeigen Wege auf, helfen den eigenen Standort zu bestimmen. Die Milieus sind ein hilfreiches Werkzeug zur Reflexion der eigenen Arbeit, für qualifizierte Veränderungsprozesse und natürlich auch für das Marketing“, erklärte der Leiter der Sinus- Akademie, Peter Martin Thomas zum Abschluss der Ausbildung.
Die Fortbildung war eine Kooperation von Landesjugendring und dem Sinus-Institut, das die Sinus-Milieus entwickelt hat. Die Teilnahme an der Weiterbildung und die Modellprojekte wurden finanziell gefördert durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Frauen, Familien und Senioren Baden-Württemberg.
Verantwortlich: Isabel Hoever
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Homosexuelle Jugendliche unterstützen und vernetzen
Die Vollversammlung des Landesjugendrings Baden-Württemberg hat bei ihrer jüngsten Sitzung einstimmig das „Jugendnetzwerk Lambda Baden-Württemberg e.V.“ in seine Arbeitsgemeinschaft der Anschlussverbände aufgenommen. Der Landesverband für lesbisch-schwule Jugendgruppen in Baden-Württemberg hat damit Sitz in der Vollversammlung und über die AG Anschlussverbände auch Stimmrecht.
„Das gesellschaftliche Engagement und die Beteiligung von Jugendlichen sind wichtiger denn je. Nicht alle finden ihren Platz in den bestehenden Verbänden. Umso wichtiger ist es, dass sich neue Zusammenschlüsse bilden und dass wir als Landesjugendring diese unterstützen,“ sagte die Vorsitzende des Landesjugendrings Baden-Württemberg, Isabel Hoever. Aufgrund der relativ kleinen Struktur erfüllt Lambda nicht die Kriterien für eine Vollmitgliedschaft. Über die Arbeitsgemeinschaft der Anschlussverbände kann das Jugendnetzwerk aber an der politischen Interessensvertretung mitwirken und seine Perspektive einbringen. „Das ist für uns als Landesjugendring eine große Bereicherung“, freut sich Hoever.
Das Jugendnetzwerk Lambda ist in fast allen Bundesländern vertreten, der Landesverband Baden-Württemberg wurde 2008 gegründet. Er besteht aus sechs Mitgliedsgruppen und 69 Einzelmitgliedern und vertritt damit rund 250 Jugendliche. Seine Angebote schreibt Lambda offen aus und erreicht dadurch weit mehr junge Menschen. Als einzige Organisation, in der lesbische und schwule Jugendliche Jugendarbeit machen, hat Lambda eine Sonderstellung. Sein Ziel ist es über den Landesjugendring auf lesbisch-schwule Aspekte in der Jugendarbeit aufmerksam zu machen und die Interessen lesbischer und schwuler Jugendlicher zu vertreten, insbesondere im Hinblick auf die immer noch mangelnde Unterstützung der Jugendlichen in ihrem Entwicklungsprozess.
Der griechische Buchstabe Lambda ist weltweit ein Symbol für das Streben nach Freiheit und Gleichberechtigung für lesbische und schwule Lebensweisen.
Verantwortlich: Isabel Hoever
ER
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Que(e)r gedacht! - Heteronormativitätskritische Impulse für eine inklusive Jugendarbeit
Kinder und Jugendliche, die sich gleichgeschlechtlich verlieben oder sich nicht in der gängigen Geschlechterordnung Mädchen/Junge wiederfinden, gibt es überall. Trotzdem werden lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Jugendliche (auch) in der Jugendarbeit bzw. der Kinder- und Jugendhilfe häufig übersehen, denn aus Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung bleiben sie meist unsichtbar. Im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen und eigener Gefühle unterliegen diese Jugendlichen einer erhöhten psychosozialen Belastung. Gute Gründe also, sich als Fachkraft gezielt mit der Situation und den Bedürfnissen von queeren Jugendlichen, aber auch mit eigenen Wahrnehmungen und Haltungen zu beschäftigen.
Auf dem Fachtag erwerben die Teilnehmenden relevantes Fachwissen zu den Themen „Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität“ für die Arbeit in der Jugendarbeit bzw. der Kinder- und Jugendhilfe. Sie lernen einen umfassenden Gender-Ansatz kennen, der Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität hinterfragt, und reflektieren eigene Zugänge zur Thematik. Sie erörtern Möglichkeiten, wie Diskriminierung wirksam entgegengetreten werden kann und erhalten praktische Anregungen, wie sie die Vielfalt von Lebensformen, sexuellen Orientierungen und Geschlechterinszenierungen im pädagogischen Handeln berücksichtigen können.
Zielgruppe sind Haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit bzw. der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg.
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