| Gemeinsam gegen Kinderarmut - |
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| Geschrieben von Ivonne Heinle | |
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mit dem "Schnurmann Fördertopf "
35-40% der Der Namensvetter des „Schnurmann-Fördertopfs“, Siegfried Schnurmann, wird 1907 als Sohn eines jüdischen Schuhmachers in Offenburg geboren. 1928 wird er Mitglied bei den NaturFreunden Baden, wo er sehr aktiv ist. Im Jahre 1939 muss Siegfried Schnurmann Deutschland verlassen um sich vor den Nationalsozialisten zu retten. Seine Eltern haben nicht so viel Glück, sie werden im Luxemburg aufgegriffen und in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo sie 1943 umkommen. Diese Summe fließt nun in den oben erwähnten „Schnurmann-Fördertopf“. Er dient dazu, Projekte der Kinder- und Jugendgruppen in ganz Baden finanziell zu unterstützen. Gefördert werden beispielsweise Projekte aus dem Bereich Umweltschutz, Projekte, die sich die Kinder und Jugendlichen selbst ausgesucht haben, Projekte, die die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund unterstützen oder Projekte gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Siegfried Schnurmann erlebte Fremdenfeindlichkeit am eigenen Leib und lernte durch seine Jahre im Exil auch das Leben eines Migranten kennen. Die NaturFreundeJugend Baden geht aus diesem Grund davon aus, dass auch er mit der Verwendung seines Geldes voll und ganz zufrieden wäre.
Weitere Informationen zum „Schnurmann-Fördertopf“ gibt es im Büro der NaturFreundeJugend Baden unter 0721/405097 oder unter
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 4. Oktober 2010 ) |
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Kinder aus Ein-Eltern Familien wachsen in relativer Armut auf; chronische Krankheiten, Übergewicht und Verhaltensauffälligkeiten nehmen stark zu; der Schulerfolg der Kinder hängt wesentlich vom Bildungsstand der Eltern ab; Kinder aus ausländischen Familien sind in Sonder- und Hauptschulen stark überrepräsentiert.- Zitate aus einem Unicef Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland vom 26.05.2008.













