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Abenteuerfreizeit 2008 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Julia (Kinderrat)   
hochseilgarten.jpgHallo ich bin Julia vom Kinderrat. Ich erzähl euch etwas über die Abenteuerfreizeit 2008.

Die Freizeit war gleich am Anfang der Sommerferien vom 26. Juli bis zum 9. August. Unser Zeltplatz lag in Sigmaringen, direkt an der Donau.

Am Anfang war ich noch sehr aufgeregt, weil ich noch nie allein auf einer Freizeit war und befürchtete keine Freunde zu finden.

Ich hatte mich aber schon solange darauf gefreut und ab dem letzten Schultag die Tage gezählt.

Und dann am 26. Juli war es endlich soweit. Meine Mama fuhr mich zum Karlsruher Hauptbahnhof und half mir mein vieles Gepäck aus dem Auto zu hieven. Ich sagte immer, sie solle da bleiben bis ich gehe, denn ich war so aufgeregt. Dann kam ich mit einem netten Mädchen ins Gespräch. Sie hieß Salome. Ich redete die ganze Zufahrt - die ca. drei Stunden dauerte - mit ihr, über Geschwister, Schule, Freunde, Ferien und vieles mehr. Als wir dann ankamen mussten wir erst durch halb Sigmaringen zum Campingplatz laufen. Dann belegten wir die Zelte. Es gab zwei Mädels- und zwei Jungszelte. Wir waren zu acht im Zelt und das war ziemlich eng. Die anderen Mädels waren nur zu sechst (Unfair!).

Am ersten Abend war Kennen lernen und Spaß haben angesagt, das war echt lustig!

kanu.jpgAm zweiten Tag eröffneten wir die Lagerolympiade. Zwei Teams: "Die Idioten" und "Fun with Friends" kämpften in Spielen gegeneinander. Über die ganze Freizeit hinweg, gab es dann Spiele, z.B. Schlappenfußball, Stationslauf, Activity, Bootsrennen, ...

Für die Eröffnung sollten wir uns Name, Schlachtruf und Fahne ausdenken und eine Menschenpyramide bauen.

Die Highlights auf dieser Freizeit waren:

  • Der Hochseilgarten:

Da hatte ich echt Schiss. Höhenangst habe ich nicht, aber das hat alles so gewackelt. Zum Glück hat mir Salome immer wieder Mut gemacht weiterzugehen und am Ende war's richtig lustig.

  • Kanufahren:

Wir waren zu viert im Kanu. Alle Boote machten am Mittag eine Pause und die Küche brachte uns belegte Brote. Nach dem Mittagessen wollten Salome und ich unbedingt mal "kentern". Wir schlossen uns zu Kenterbooten zusammen. Insgesamt sind wir bestimmt fünf bis sechs Mal gekentert. Natürlich mit Absicht, weil das so riesigen Spaß macht.

  • Freibad:

Wir waren einmal in der ersten Woche und spiel.jpgeinmal in der zweiten Woche im Freibad. Das Freibad war aber voll langweilig: langsame Rutsche, Schwimmbecken, ein  1m tiefes Nichtschwimmerbecken und ein Sprungturm mit 1er- und 3er-Brett. Aber wir machten das Beste daraus. Wir tunkten uns im Wasser, machten kleine Kämpfchen, spielten Ligretto und UNO und chillten in der Sonne.

Das war echt lustig. Ich bekam dann aber einen Sonnenbrand und das war nicht mehr so lustig :-).

  • Mountainbiking:

Wir teilten uns in drei Gruppen auf. Die erste fuhr zum Verleih mit dem Auto und mit dem Bike dann wieder zurück. Die zweite Gruppe machte eine längere, anstrengendere, aufregendere Tour, bei der sich leider einer den Arm brach. Er musste dann nach Hause.

Die dritte Gruppe, in der ich war, brachte die Bikes wieder zurück. Das war anstrengend aber auch lustig.

  • Klettern an der Felswand:

Uns besuchte eine Klettererfamilie mit ihrem Baby. Sie schliefen bei uns auf dem Campingplatz und gingen mit uns Klettern. Im Donautal kann man das ja echt gut. An dem Tag war es aber so heiß, dass ich gar nicht viel klettern konnte, da ich Kopfweh bekam. Anderen ging's aber genau so.

Natürlich gab es auch gechilltere Tage. Mit Quarkmasken und Fingernägel lackieren verwöhnten wir uns. Auch gab es Basteln oder man konnte einfach nur in der Sonne liegen und lesen.

Und es war natürlich Abendprogramm geboten: Bingoabend, Singen am Lagerfeuer...

Einmal waren wir im Zirkus Barum, da dieser sein Zelt vor unserem Campingplatz aufgeschlagen hatte.

Und mein absolutes Lieblingsprogramm war die Disco. Coole Lieder, alle hatten Spaß, alle haben getanzt.

Ach ja, und einmal waren wir (tagsüber) im Schloss Sigmaringen. Das war sehr beeindruckend. Da Geschichte mein Lieblingsfach ist, hat mich die Führung echt interessiert.

Insgesamt war das Programm eine gute Mischung aus Action und Chillen (genau so, wie ich es mag). Und als sich die zwei Wochen langsam dem Ende zuneigten, wurden alle immer trauriger. Keiner wollte gehen. Aber dann kam der 9. August, der Tag der Abreise. Wir packten unsere Sachen, fegten die Zelte und halfen sie zusammen zu packen. Dann liefen wir zum Bahnhof. Nach ca. drei Stunden Zugfahrt kamen wir wieder in Karlsruhe an. Uns allen fiel der Abschied nicht gerade leicht und es gab auch Tränen. Wir hatten Adressen ausgetauscht und versprachen uns, über SchülerVZ und SMS in Kontakt zu bleiben.

So im Nachhinein denke ich diese Freizeit war einfach "Hamma" und die Beste meines Lebens.

(Julia Kern)





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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 24. Februar 2009 )
 
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