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Zwingenberger Piraten | Zwingenberger Piraten |
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| Geschrieben von Marie Luise | |
Schon als am 14.08. um 14Uhr die ersten Piraten mit der
Fähre in Zwingenberg am Neckar anlegten war klar, das wird eine wilde Meute,
die sich weder von Regen, noch von Alarmanlagen, weder von schiefem
morgendlichem Weckgesang, noch von nächtlichen Raubzügen abschrecken lässt.
Nach der Entdeckung des neu besetzten Gebietes rund ums NaturFreundehaus, der Eroberung des Neckarstrandes und dem Hissen der Fahne waren alle bereit, ihre Piratenprüfung mit Bravour abzulegen. Wir machten uns dabei mit dem Bau eines richtigen Lagers vertraut, beschäftigten uns mit Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart der Piraten, bereiteten uns auf mögliche missliche Lagen bei fehlgeschlagenen Raubzügen vor und bestanden Geschicklichkeitstests. Weltmeere frei für die Zwingenberger Piraten!
Doch was ist ein Pirat direkt am Wasser, mit eigenem Lager und voller Montur, ohne ein Schiff? Ein Floß musste also her! Während die männlichen Piraten also mit dem Bau eines Floßes beschäftigt waren, arbeiteten die Mädchen am Segel, stellten Piratenschmuck her und bastelten Schatzkisten. Schließlich erhofften wir uns zahlreiche Beute von unseren Kaperfahrten. Eine dieser Fahrten, die wir auf Grunde des starken Seegangs mit Bus, Bahn und zu Fuß bewältigten, führte uns in die Eberstadter Tropfsteinhöhle. Bei einer weiteren Tour machten wir uns zu einem Marsch nach Neckargerach auf und bezwangen die Margaretenschlucht. Dann endlich ließen wir das Floß zu Wasser und vertraten uns von da an nicht nur auf dem Land, sondern auch auf See.
Natürlich war das ein Grund, gebührend bei frischem Fleisch
und Stockbrot am Feuer zu feiern. Doch das sollte nicht das einzige ausgelassene
Gelage werden. Bei guter Musik tanzten wir die halbe Nacht Selbst der Wind drehte sich im Laufe der Woche, blies in unsere Segel und verjagte dabei die Wolken. So stand auch der Wasserschlacht nichts im Weg und jeder Feind, der bis dato noch nicht von unserer Überlegenheit überzeugt war, ergriff endgültig die Flucht. Also auf um Annabelle, die Gouverneurstochter, die vor vielen Jahren entführt wurde zu rächen und sie und ihre damaligen Helfer zu erlösen! Den Schatz als Belohnung haben wir uns wirklich verdient! Etwas traurig ob dem zu schnellen Ende unserer Abenteuer zogen wir schließlich nach einer Woche mit stolz geschwellter Brust wieder von dannen. Wir sind gespannt auf weitere Abenteuer. |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 8. September 2010 ) |
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Schon als am 14.08. um 14Uhr die ersten Piraten mit der
Fähre in Zwingenberg am Neckar anlegten war klar, das wird eine wilde Meute,
die sich weder von Regen, noch von Alarmanlagen, weder von schiefem
morgendlichem Weckgesang, noch von nächtlichen Raubzügen abschrecken lässt.
Ein richtiger Pirat braucht aber mehr als ein Lager.
Fernrohr, Kopftuch, Augenklappe, Säbel, alles kein Problem für uns und so
verbrachten wir den nächsten Tag mit unserer Ausrüstung. Dabei versetzte uns
das feuchtnasse Wetter gerade in die richtige Stimmung und unsere
Piratengesänge ließen die vorbeiziehenden Schiffe erschaudern.
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